Freitag, 10. Juli 2015

"Terminator"-Special: "Terminator" (1984)

Story: In 2029 tobt ein erbarmungsloser Krieg zwischen Menschen und Maschinen, die ersteren angeführt von John Connor und die letzteren durch die KI Skynet. Da die Menschen noch nicht verloren haben, sondern sich sogar recht gut schlagen für ihre lächerlich kleine Anzahl, schickt Skynet einen Killer-Androiden der Klasse T-800 ins Jahr 1984, um John Connors Mutter Sarah noch vor seiner Geburt zu eliminieren...

Dies ist einer der Filme aus meiner Kindheit, die mich wirklich geprägt und in diesem speziellen Fall sogar etwas gegruselt haben. Das Konzept einer gefühllosen Killermaschine als solchen ist zwar alles andere als neu, ebenso die Vorwarnung, dass die Menschheit sich selbst mit der Erfindung der KI auslöschen könnte - James Cameron hat aber mit wenig Geld, vielen kleinen Gefälligkeiten und vor allem Talent hiermit einen absoluten Sci-Fi-Klassiker geschaffen, der was seine Thematik angeht, einer der quintessenziellen Filme aller Zeiten ist. So ziemlich alles, von der Auswahl der Schauspieler über die Story bis hin zu den Effekten und der Action, alles scheint das Maximum von dem zu sein, was mit den recht nüchternen Mitteln möglich war.

Das Casting eines Arnold Schwarzenegger als eine kaum sprechende und unheimliche Killermaschine erklärt sich in seiner Genialität selbst, aber man darf auf keinen Fall Linda Hamilton als Sarah Connor vergessen, denn sie ist zusammen mit Ellen Ripley aus dem "Alien"-Franchise eine der besten Beispiele für weibliche Protagonisten. In diesem Film ist sie noch eine Durchschnittsfrau, aber bis zum Ende des Films hin wird sie ihrem ebenfalls aus der Zukunft stammenden menschlichen Beschützer Kyle Reese immer ebenbürtiger und im Nachfolger kann sie sich dann vollends als Actionheldin entfalten.

Ich darf selbstverständlich nicht bestimmte Effekte vergessen wie den mechanischen Arm und das Auge, die der Terminator nach einer Actionszene offenlegen muss, um diese zu reparieren (deswegen trägt er ja auch später die Sonnenbrille). Das Prachstück von Camerons Können ist aber auf jeden Fall der letzte Kampf zwischen dem T-800 und Sarah Connor; der Terminator selbst wird im Stop-Motion-Verfahren zum Bewegen gebracht und bei Verletzungen werden Modelle benutzt. Das Stop-Motion gibt dem Terminator seine Roboterhaftigkeit und die Modelle lassen ihn möglichst echt wirken - für das wenige Geld absolut beeindruckend.

Fazit: Mit einer bedrückenden Stimmung und Noir-Stil und dem Maximum, den man aus einem B-Film-Budget rauskratzen kann ist "Terminator" ein absoluter Kultfilm des Sci-Fi-Genres.

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