Mittwoch, 12. November 2014

"Grace of Monaco"

Story: Alfred Hitchcock möchte unbedingt 1962 die berühmte Grace Kelly als Hauptdarstellerin für seinen kommenden Film "Marnie" gewinnen. Doch diese ist inszwischen die First Lady von Monaco und sie steht unter massivem Druck, das Land nicht in seiner schwierigen Zeit im Stich zu lassen...

Letztes Jahr gab es "Diana" und dies ist ein ähnliches Durcheinander. Dieser hat ebenfalls eine Identitätskrise, wenngleich es hier deutlich mehr Zutaten/Elemente gibt, die in einen Mischmasch geraten sind: Hitchcock`scher Thriller, Liebesdrama, politisches Drama und...Boulevard-Biopic im Stil der 60er ?!? Das große Problem hierbei ist, dass obwohl klargestellt wird, dass dies ein Werk der Fiktion ist (es wird sogar eingeblendet, dass man sich auf reale Begebenheiten stützt, diese aber nicht direkt wiedergibt), man es einfach nicht schafft, eine mitreißende Geschichte zu kreieren. Dies wirkt einfach wie ein Fernsehfilm zum Einschlafen (außer man ist vielleicht Hardcore-Grace Kelly-Fan und der bin ich nicht) und alleine anhand der Synopsis weiß ich, was für eine Botschaft wohl überbracht werden soll. Eins muss ich dem Streifen aber auch lassen: Nicole Kidman als Grace Kelly ist besser als Naomi Watts als Prinzessin Diana - zugegeben, das ist kein besonders schmeichelhafter Vergleich, aber Kidman kaufe ich wenigstens den Versuch ab.

Fazit: Ein entweder leicht frustrierendes oder wohl eher schnarchiges Durcheinander an nicht realisierten Konzepten mit einer halbwegs dezenten Nicole Kidman mittendrin.

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