Samstag, 21. September 2013

"The World`s End"

Story: 5 Jugendfreunde, angeführt und nach mehr als 20 Jahren widerwillig zusammengetrommelt vom Anführer Gary King, wollen nun endlich "Die Goldene Meile" beenden, eine legendäre Kneipentour durch 12 Pubs. Blöderweise muss nun ausgerechnet jetzt die Apokalypse durch Alien-Roboter beginnen...

Ich habe mich auf kaum einen anderen Film dieses Jahr gefreut als auf "The World`s End" und das aus vor allem weil es ein neuer Film einer meiner Lieblingsregisseure, Edgar Wright, ist: Nach "Shaun of the Dead" und "Hot Fuzz" kriegt die "Blut & Eiskrem"-Trilogie endlich ein Ende und das Comedy-Duo Simon Pegg und Nick Frost wird um Eddie Carsan, Paddy Considine und Martin Freeman ergänzt.

Dieses Mal sind die Rollen von Pegg und Frost vertauscht, da Pegg hier komisch-nervig und Frost komisch-ernst sein kann und die drei Neuzugänge fügen sich wunderbar in die neu entstandene Dynamik ein und bekommen mehr als genug Zeit, um zu glänzen. Fans der Trilogie dürfen nebenbei auch noch bereits bekannte Elemente der Trilogie neu entdecken, wie bsw. das obligatorische Cornetto-Cameo. Apropos Bezug zur Trilogie: Thematisch gesehen bewegt sich "The World`s End" zwischen "Shaun" mit einer gewissen nostalgie-blinden Blindheit vom Protagonist, gepaart mit einem fixierten Bar-Szenario und "Fuzz" mit einem größeren Aspekt innerhalb einer Kleinstadt sowie choreographierten Action-Szenen. Humor-technisch mag dies nicht der offensichtlich witzigste Ableger der Trilogie sein, weil die meisten Witze eher visuell und subtil sind, anstatt direkt auf eine hohe Gag-Quote abzuzielen. Ansonsten gibt es hier den gewohnt hohen Standard in der Cinematographie, sogar mit einer großartigen Actionszene, die wohl alles bisher gesehene in diesem Jahr mit Leichtigkeit toppt.

Wenn es jedoch eine Sache gibt, die mir immernoch zu denken gibt, dann ist es das Ende. Es ist nicht unbedingt schlecht, aber ich persönlich halte es für eventuell unpassend zum Rest des Films. Jaja, ich bin vage und ich darf nichts verraten, aber es ruiniert den Film nicht, also keine Sorge deswegen.

Fazit: Hoch die (Bier-)Gläser für einen der besten Filme des Sommers und des Jahres im Allgemeinen ! Ernsthaft, seht euch lieber diesen Film an als den x-ten "Hangover"-Abklatsch, damit tut ihr euch und der Filmindustrie einen Gefallen, plus ihr unterstützt ein wahnsinnig tolles Team.

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